Unser Wahlprogramm


Besseres Ernährungsangebot und Öffnungszeiten, weil wir nicht nur mittags hungrig sind! 

Wir wollen eine freiere Gestaltung der Essensauswahl in der Mensa. Um vegetarischen und veganen Konsum attraktiver und leichter zu machen, soll es eine größere und abwechslungsreichere Auswahl neben dem Fleischgericht geben. Die Mensa sowie die Cafeten sollen erweiterte Öffnungszeiten haben. Dabei streben wir für die Mensa 15:00 Uhr, für die Cafeten 18:00 Uhr an. Außerdem sollen in mehr Fakultäten, insb. in den naturwissenschaftlichen Fakultäten, Automaten für Kaffee, Essen und Getränke aufgestellt werden. 

Die Inflation ist omnipräsent, dennoch kann es nicht sein, dass Mittagsmenüs in Restaurants zu ähnlichen Preisen angeboten werden. Insbesondere die Preise für die Beilagengerichte sind zu reduzieren. 

Wir setzen uns für eine Studierendenküche mit Mikrowelle und Wasserkocher am Campus ein, damit auch mitgebrachtes Essen warm an der Universität verzehrt werden kann. Dabei ist auf eine familienfreundliche Ausstattung zu achten, sodass auch Babynahrung aufgewärmt werden kann. Zudem soll es ähnlich wie an der OTH Wasserspender zum kostenlosen Auffüllen von Trinkflaschen geben. 

Soweit möglich möchten wir die Campusgeschäfte zu längeren Öffnungszeiten motivieren. 

Flexibleres und individuelleres Lehren, weil nicht alle Studierenden gleich sind! 

Es ist an der Zeit, dass unser Campus und die Lehre in der Gegenwart ankommen. Wir wollen Lesesäle, die 24/7 geöffnet sind und zusätzlich eine Ausweitung der Öffnungszeiten der Lehrbuchsammlung. Die Hauptwege sollen, um das Lernen zu jeder Uhrzeit angenehm und sicher zu gestalten, nachts mit bewegungsauslösenden Lichtquellen ausgestattet werden. Anwesenheitspflichten sollen, soweit nicht gesetzlich vorgeschrieben, auf ein Mindestmaß reduziert und auch die hybride Teilnahme anerkannt werden. 

Angebote der Universität wie Laptopladeschließfächer (PT-Lesesaal) oder die Möglichkeit sich Laptops am Rechenzentrum auszuleihen müssen weiter ausgebaut werden und besser unter Studierenden beworben werden. 

Die Coronapandemie hat uns die Vorteile und Nachteile der Digitalen Lehre aufgezeigt. Zur Digitalen Lehre fordern wir eine umfassende Evaluation, um solche Angebote in Zukunft neben der Präsenzlehre zu etablieren und besserzumachen. Ab einer angemessenen Größe sollen Vorlesungen hybrid gestaltet werden. Um maximale Flexibilität zu schaffen, sollen die Hybridvorlesungen aufgezeichnet werden und den Studierenden zur Verfügung gestellt werden. 

Eine strikte Trennung von Ausbildung und Beruf gehört der Vergangenheit an. Um bereits während des Studiums Erfahrungen und Kenntnisse im und über den Beruf zu erlangen, sollen mehr und vielseitigere Möglichkeiten zur Berufsorientierung angeboten werden. Wir wollen zudem die Selbstständigkeit fördern. Um das zu erreichen, sollen Lehrangebote und Informationsstellen zur Gründung und Unternehmensführung geschaffen werden. 

Ein schöner und angenehmer Campus, weil die Atmosphäre das Lernen beeinflusst! 

Das lange Suchen nach Validierungsautomaten soll der Vergangenheit angehören. Kurzfristig wollen wir einen Übersichtsplan zu den Standorten der Automaten, den mit der Rückmeldungsaufforderung an die Studierenden verschickt und auf der Universitätswebsite zur Verfügung gestellt werden soll. 

Damit jeder in allen Vorlesungen einen Platz findet, fordern wir die Anschaffung von zusätzlichen mobilen Sitzgelegenheiten wie Klappstühlen in häufig überfüllten Hörsälen (insb. H15 – H20), die nach Bedarf verwendet werden können. Es kann nicht sein, dass Dutzende vor die Wahl gestellt werden, die Vorlesung von der Treppe aus oder gar nicht zu verfolgen. 

Die graue Tristesse der Wände soll der Vergangenheit angehören. Wir möchten, dass die Universität optisch ansprechender wird. Die Uniaußenwände sollen mit gesäubert und wo notwendig gestrichen werden und anschließend besser in Stand gehalten werden. Langfristig wollen wir zu einer der schönsten Universitäten Deutschlands werden. 

Dazu gehört für uns auch, dass die Gebäude alle in einem Zustand sind, der ein angenehmes und ungefährliches Lernen ermöglicht. Löcher in den Wänden oder undichte Stellen in den Dächer sind inakzeptabel. Wir setzen uns für eine große Renovierungsinitiative ein, dabei muss auf die Barrierefreiheit geachtet werden. 

Wir fordern mehr Sitzgelegenheiten im Außenbereich, an denen das Lernen möglich ist; bspw. auf der Terrasse beim Audimax-Gebäude. 

Eine umweltbewusste Universität, weil der Klimawandel nicht am Campus Halt macht! 

Wir wollen ein größeres Bewusstsein für unsere Umwelt. Hierfür fordern wir, dass bestehende Flora und Fauna am Campus geschützt und gefördert werden. Pflanzen sollen mit Infos ausgeschildert werden. Der botanische Garten soll mehr beworben werden. 

E-Mobilität soll attraktiver werden. Um das zu gewährleisten, fordern wir schnellere Ladesäulen für E-Autos. 

Die Universität soll die aktuellen Papier-/Strom-/Wasser-/Müll-/ und sonstigen Ressourcenverbräuche dokumentieren und nach Optimierungsmöglichkeiten, insb. durch Digitalisierung und Modernisierung, suchen. 

Bessere Mobilität, weil Bildung gut und angenehm erreichbar sein muss! 

Wir fordern ein besseres Angebot im Bereich der Mobilität. Wir wollen einen ÖPNV, der an Vorlesungs- und Lesesaalöffnungszeiten angepasst ist. Dazu gehört für uns auch, dass nach dem Schluss der Lesesäle noch Busse fahren. Außerdem sollen mehr Fahrradstellplätze (teils überdacht) geschaffen und Ladegelegenheit für E-Bikes etabliert werden, damit der Weg mit dem Fahrrad zur Universität attraktiver wird. 

Um eine nervenschonende und umweltfreundlichere Anfahrt zu gewährleisten, wollen wir mehr Ein- und Ausfahrgelegenheit an den Hauptparkplätzen. Die Universität soll ein Parkplatzleitsystem entwickeln, um das Finden von freien Parkplätzen zu erleichtern. In diesem sollen auch Motorrad- und Fahrradstellplätze ausgewiesen werden. 

Außerdem soll die Universität körperlich und geistig beeinträchtigten Menschen ein gleichwertiges Studium ermöglichen. Entsprechende Parkplätze sind für uns hierbei nicht ein statistisches Mittel, sondern ein Inklusionswerkzeug. Uns reicht es nicht, wenn irgendwo in Parkhäusern entsprechende Parkplätze gekennzeichnet sind, sondern fordern, dass es in unmittelbarer Nähe zu allen Fakultäten Parkmöglichkeiten gibt. 

Ein gesundes Studium, weil beste Bildung nichts nützt, wenn man krank ist! 

Wir wollen die psychische Gesundheit mehr in den Mittelpunkt stellen. 

Auf dem gesamten Campus sollen mehr Ruheräume geschaffen werden, um Studierenden einen möglichen Ort zum Rückzug bereitzustellen. Dabei sollen auch Ruheräume zur allgemeinen Verfügung entstehen. Die Kapazitäten zur Förderung der psychischen Gesundheit der Studierenden sollen erhöht werden. Das Angebot muss zudem stärker beworben werden. Alle Angebote sollen auch auf SPUR GRIPS aufgezeigt werden und auch auf der Website leicht aufzufinden sein. Arbeitsgruppen der Universität wie die AG Barrierefreiheit sollen unter den Studierenden stärker bekannt gemacht werden. 

Im Zuge der aktuellen Renovierung des Uni-Forums wurde der gesamte Bereich erneut mit Pflastersteinen bedeckt. Wir fordern, diese zum Teil abzuschleifen, um auch Personen im Rollstuhl oder mit Gehbeeinträchtigungen eine einfache Fortbewegung zu ermöglichen. 

Wir setzen uns zudem für eine bessere Ausschilderung der barrierefreien Wege (Rampen, automatische Türen, Aufzüge etc.) ein. 

Zusätzliche Angebote, weil das Studium so schon anstrengend genug ist! 

Seit dem letzten Wintersemester gibt es an drei Toiletten der Universität kostenlose Hygieneprodukte. Für uns ist klar: Das kann nur der erste Schritt gewesen sein. Wir fordern, sämtliche Toiletten der Universität mit Spendern für Periodenprodukte auszustatten. 

Langfristig ist es an der Zeit, neben der physischen Uni-Karte einen digitalen Studierendenausweis anzubieten. Dazu müssen alle Zahlgeräte mit NFC10 zahlfähig gemacht werden. 

Die Paketstation bei der Chemie-Fakultät muss bekannter gemacht werden und soll besser ausgeschildert werden.